31. Oktober 2008, 20:56 Uhr, KlippendichterErsichtlich
Wir haben doch den gleichen Himmel,
und wenn ich manchmal lauf, gedankenlos,
gedankenfrei, bin ich dabei mich in ihm
zu verlieren. Soll und kann ich es riskieren?
Sauf Melancholie in Zügen. Kann mich nicht belügen.
Du bleibst immer dar, wie die Sonne, der Wind und der Regen.
Würd alles geben, und fühle hoffentlich Vereinigung auf
meinen Wegen, wie gebühre ich dir? Ist Preisgabe die Bedingung
von Hingabe von dir? Kann ich überhaupt überstehen und standhalten,
an dem was du verlangst?
kommentieren 
27. Oktober 2008, 18:48 Uhr, KlippendichterBewußt BewußtwerdenEs gibt so mystische, magische Momente, Momente der Einsamkeit, Momente der innerlichen Stille, da wird mir beizeiten essenziell-existenzielles bewußt. Es ist nicht wirklich differenziert zu definieren, doch die Informationen, die irgendwo aus der Tiefe meines Bewußtseins zu stammen scheinen, sind zwar codiert in gewisser Weise, doch für mich persönlich schlüssig. Es ist schwer, sich bewußt dem Moment und all den kognitiven Vorgängen bewußt zu werden. Alles eine Sache der Koordination und Konditionierung. Doch ist gerade das die Kunst. Wenn Regen auf mich niederfällt, Bindfäden symbolischer reiner, purer Erneuerung, auf meine Gedanken niederprasseln, so löst sich alles Rationalbasierende im Nebel auf und verliert sich, bis der Rausch ausgestanden ist. Wenn Sterne in einer klaren Nacht unterstützend und supportend, so hell und grell am Himmel stehen, und definierte, deutliche Klarheit symbolisieren, durchstößt mich eine Art zuckende unbestimmte Essenz, wie Blitze, mächtig und grell während eines Naturschauspiels. Mir wird das Szenario und die Einzigartigkeit der Gegenwärtigkeit bewußt. So ist jeder Moment ein Unikat. Und jetzt auch gerade, in diesem Moment ein zuckender Lichtblitz Erleuchtung trifft mich im dunklen Zimmer, wandelt unbewußtes in erlebte Essenz, und verlässte, ohne das Resultat, das in dem Moment, Ich und das Bewußtsein des Ich-Seins in der Gegenwärtigkeit ist, die gegenwärtige Welt in Richtung unbekannte Sphären. Was bleibt? Ich.
Was bleibt wenn temporär nichts ist, keine Bewandnis, zu reflektieren und kreativ zu agieren, ein gelebter Moment symbolischer Sinnlosigkeit? Alles was bleibt ist das hohe Gut der Erkenntnis und seiner Essenz der Wichtigkeit, des Bewußtwerdens von kleinen unbedeutenden Momenten.
1 Kommentar 
Klippendichter im Oktober |
|